Der Ausschuss "Bau" stellt sich vor

Ein Mann stand am Ufer eines sturmgepeitschten Meeres, mit dem Rettungsring in der Hand. Er sieht wie tausend Menschen um ihr Leben kämpfen. Überwältigt von der Einsicht, daß er nicht alle retten kann, nicht einmal einen wesentlichen Teil von ihnen, läßt er den Rettungsring fallen und kehrt den Ertrinkenden den Rücken. Er beschließt zu warten, bis irgend jemand das Meer trocken legt, damit alle tausend an Land gehen können.

Bei uns im Bauausschuß ist es - im übertragenen Sinn - manchmal genau so. Es gibt soviel an der Kirche und ihren Nebengebäuden zu tun, und wir sehen, daß wir nicht alles auf einmal tun können weil weder genug Geld, Zeit noch Leute da sind. Und doch handeln wir nicht so wie dieser Mann. Im Wissen, daß wir nicht alles schaffen, nicht alles fertigstellen können, haben wir begonnen zu bauen - immer in kleinen Schritten. Wir wachsen mit unseren Aufgaben (nicht nur die Mitglieder des Bauausschusses - auch unsere Gemeinde). Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler fleißiger Helfer und Spender aus unserer Gemeinde und auch Dank vieler Gebete konnten wir bis hierher unseren Dienst tun.

Wir haben unsere Aufgabe darin erkannt nicht nur an den Gebäuden sondern auch an der Gemeinde zu bauen. Zu den Arbeitseinsätzen können alle Gemeindeglieder einen Beitrag zur Erhaltung unserer Gebäude und deren Umfeld leisten. Und wenn es die Verpflegung der vielen hungrigen Mäuler ist, die die Junge Gemeinde bis jetzt immer übernommen hat. Doch das Wichtigste dabei ist das gemeinsame Tun, das Gemeinde leben, Miteinander reden und sich kennenlernen wie es im Gottesdienst nicht immer möglich ist. Und dadurch den Mittelpunkt der Gemeinde - Jesus Christus - gemeinsam erleben.

Denn im Gemeindeleben und natürlich auch beim Bau an den Gebäuden gilt der 1. Vers von Psalm 127
"Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst die daran bauen. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst."

Im Vertrauen auf Gott werden wir deshalb weiter planen und arbeiten, auch wenn es manchmal aussichtslos scheint. Es gibt Einen, der immer einen Ausweg weiß, um dessen Segen und Führung wir bitten.

Wir treffen uns in der Regel jeden 2. Dienstag im Monat. Zu unseren Aufgaben gehört es, für kleinere Dinge die wir in Eigenleistung durchführen können, Arbeitseinsätze zu planen (wer / wann / was / wo). Bei umfangreicheren Sanierungsaufgaben wie z.B. unserer bereits fertiggestellten Friedhofsmauer, der dringend notwendigen Sanierung des Pfarrhausdaches oder auch der Komplettsanierung unserer Kirche müssen Anträge auf Baugenehmigung und Fördermittelanträge gestellt werden. Es müssen Absprachen mit Bezirkskirchenamt, Denkmalpflege und, sofern vorhanden, mit dem Planungsbüro getroffen werden, Angebote von Firmen eingeholt, Firmen zur Bauausführung beauftragt werden usw. Nach Fertigstellung einer Baumaßnahme muß schließlich noch eine Abnahme durchgeführt werden. Natürlich muß auch der Bauablauf genau geplant werden - kommen erst die Fenster und dann der Putz oder umgekehrt, zuerst der Innenausbau oder zuerst die Fassade, welche Materialien wollen wir einsetzen, welche Farben? Wichtige Dinge die alle im Voraus geklärt werden müssen. Alles immer in enger Zusammenarbeit mit unserem Finanzausschuß.

Die Mitglieder des Bauausschusses sind Edzard Schwalbe (Klempner/Installateur), Claudia Grimm (Bautechniker), Annelie Langnickel (Krankenschwester), Bernd Langnickel (Tischler), Tino Meyer (Zimmermann) und Alexander Hofmann (Zahntechniker).

Wer Fragen oder Anregungen hat, kann diese an uns persönlich stellen (sicher kennt jeder mind. 1 Person von den oben genannten) oder schriftlich mit Kennwort "Ausschuß Bau" in der Kanzlei bei Frau Piehler abgeben oder direkt per E-Mail an die Adresse der Kirchgemeinde.

Infos und Fotos zu unseren bisherigen Projekten gibt es hier...

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