Vom 22.-24. Februar 2013 in Hohenstein-Ernstthal „Gemeindefreizeit“ (klingt nach Wellness für die Seele) auch „Rüstzeit“ genannt (klingt nach frischem Wind und Energie)

Und: Wie war’s?

Der Schnee“schauer“-Wetterbericht für das genannte Wochenende konnte Schönwetter-Kraftfahrern erst einmal Respekt einflößen, aber die meisten Teilnehmer sind ja ohnehin täglich unterwegs und nahmen dies sportlich.

Vorweg schon mal die Schlussfolgerung für künftige Freizeiten: lieber einen
Termin im zu erwartenden Schönwetterbereich aussuchen.

So bunt waren auch die Themen unserer Gesprächs- und Gebetskreise.

Pfarrer Sandro Göpfert als Gast aus Mülsen/Ortmannsdorf gelang es, unseren Blick auf Glaubenswege, bezogen auf hier und heute, zu lenken.
Beziehungen sind wichtiger als Programme ...


Die persönlichen Kontakte bewirken, dass Menschen neugierig werden. Offenherzige Gastfreundschaft und mitfühlende Begleitung sollen zum Charakter im Glauben Gefestigter gehören – und wie setzen wir das um???


Genug „Stoff“ für künftige Gemeindearbeit.

 

Interessant auch die Frage: Kann man einen Text von oben nach unten mit negativer Aussage, im Umkehrschluss von unten nach oben mit positiver Aussage lesen?
Hier für alle Neugierigen der Beweis:

            Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt?!

            Nein. Tatsache ist

            dass Gott hier nicht mehr wohnt.

            Ich glaube nicht,

            dass Freude möglich ist

            dass es sich in Gemeinschaft besser lebt

            dass wir einander radikal lieben sollen

            Die Wahrheit ist,

            dass die Gemeinde kurz vor dem Aus steht

            Ich weigere mich zu glauben,

            dass wir Teil von etwas sind, das über uns selbst hinaus reicht

            und
            dass wir verändert wurden, um zu verändern
            Es ist doch ganz klar,
            dass Armut zu übermächtig ist
            dass Rassismus nicht zu überwinden ist
            dass das Böse niemals zu besiegen sein wird
            Ich kann unmöglich glauben,
            dass Dinge sich in der Zukunft zum Besseren wenden
            Es wird sich herausstellen,
            dass Gott nicht helfen kann
            und du liegst falsch, wenn du glaubst
            Gott kann
            Ich bin davon überzeugt:
            man kann Dinge nicht verändern
            Es wäre eine Lüge, würde ich sagen
            Gott kümmert sich

 

!!!Doch in Wahrheit glaube ich genau das Gegenteil!!!


Was ist mit Gott doch alles möglich – selbst in der Rhetorik.

Zwischen unseren Aktivitäten konnten wir aufgrund der ausgezeichneten Bewirtung, die uns Vollpension und Teestube boten, geschenkte Zeit feiern - bei Spiel, Spaß oder im lockeren Plaudern am Teestubentisch. Und so ganz nebenbei wurden wir an diesem Samstag in eine neue Schneedecke gehüllt, davon hatten wir in diesem Februar eigentlich ausreichend.

Spaß im Schnee.....

Sonntag Vormittag dann trafen wir uns im Andachtsraum der Wohnanlage, ebenerdig, mit großer Flächenverglasung liebevoll gestaltet. Uns bot sich ein erhebender Blick auf die umliegende Winterlandschaft – was für ein Geschenk ...
Die Predigt von unserem Pfarrer Richter beinhaltete die Aufgaben eines Leibes und seiner Gliedmaßen, bezogen auf die Vielfältigkeit der Christen.
Nicht jeder muss alles können, kann aber in seiner Weise zum Gelingen beitragen.
Ein fürstliches Mittagessen beendete unser gemeinsames Wochenende.
Je nach Befinden löste sich die Gruppe wieder in ihre Bestandteile auf – mit Dankbarkeit für alle, die zum Gelingen beigetragen haben, mit Dankbarkeit im Herzen für heitere, Mut machende Stunden. Und für zum Sonntag Nachmittag vom Schnee geräumte Straßen ...


Ingrid Bauer

Unsere Herberge - das Bethlehemstift - gewährt schon seit 1891 christliche Gastlichkeit.
Nach Modernisierungs- und Umbauarbeiten bietet es architektonisch wie funktionell ausreichend Spiel-, Sport-, Park-, Begegnungs- und Andachtsmöglichkeiten.
Unsere Reisegruppe belegte frisch renovierte und individuell gestaltete Zimmer im Lange-Haus, das seinen Namen dem Kirchenbaumeister und Leipziger Architekten Paul Lange verdankt. Zu unserem Team gehörten Kleinkinder, Kinder, deren Eltern, Jugendliche, Erwachsene, Senioren und Annett, die sich in liebevoller Weise bei Bedarf der Kinderbetreuung widmete - also eine bunte Gesellschaft.

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